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Bigwall-Klettern
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top
Bigwall-Klettern ist eine Bezeichnung aus dem Klettersport und beschreibt die Durchsteigung einer Felswand, die als âBigwallâ bezeichnet wird. Ein Bigwall (engl. big wall, âgroĂe Wandâ) ist eine Felswand, deren Durchsteigung aufgrund ihrer HĂśhe (mehrere hundert Meter) und ihrer Kletterschwierigkeit mehrere Tage in Anspruch nehmen kann. Der Begriff Bigwall tauchte erstmals in den 1950er und 1960er Jahren in den USA auf und bezog sich auf Felswände im Yosemite-Tal, insbesondere auf die des Half Dome und des El Capitan. Diese Wände wurden damals dank der Entwicklung neuer technischer Hilfsmittels erstmals durchstiegen. Die Fortschritte der Klettertechnik der 1980er Jahre haben es Spitzenkletterern ermĂśglicht, einen Bigwall in weniger als einem Tag zu durchsteigen, bzw. ehemals technisch begangene Bigwalls frei zu klettern.
Bigwalls werden in der Regel von Zweier-Seilschaften durchgefĂźhrt. Es unterscheidet sich vom klassischen Begehungsstil dadurch, dass in der Regel der Nachsteiger, um Zeit und Energie zu sparen, mit Hilfe von Steigklemmen an einem Fixseil zum nächsten Stand aufsteigt.cite-ref-0-1-0[1] Im deutschen Sprachgebrauch âjĂźmartâ der Nachsteiger (engl. jumaring), abgeleitet vom Namen der Steigklemme der Schweizer Firma JĂźmar. In Bigwalls sind neben normalen Kletter-Passagen, die meist mit mobilen Sicherungsmitteln abgesichert werden mĂźssen, längere Abschnitte mit kĂźnstlichen Hilfsmitteln zu klettern, die eine umfangreiche Spezial-AusrĂźstung erfordern. Proviant, Wasser und Biwakmaterial werden nicht auf dem RĂźcken in Rucksäcken transportiert, sondern in sogenannten Haulbags verstaut und nachgezogen.cite-ref-0-1-1[1]cite-ref-12-2-0[2]
Contents
⢠Die UIAA-Skala
⢠Die A-Skala
⢠Die C-Skala
⢠Die F-Skala
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Charakter von Bigwall-Routen
El Capitan im Yosemite-Nationalpark ist wohl der berĂźhmteste Bigwall der Welt. Abgesehen von Speed-Begehungen und langwierigen Frei-Kletter-Versuchen benĂśtigen die meisten Seilschaften zwei bis fĂźnf Tage, um den Ausstieg zu erreichen.cite-ref-12-2-1[2] Bigwalls befinden sich auĂerhalb des Yosemite-Nationalparks häufig in abgelegenen Gebieten wie GrĂśnland, Baffin Island oder Patagonien.cite-ref-12-2-2[2] Bigwall-Routen sind lang und meist sehr exponiert. Kletterer und Kletterinnen bleiben während des gesamten Aufstiegs in der Felswand, wobei es oft nur wenige MĂśglichkeiten gibt, sich auf Felsbändern oder VorsprĂźngen hinzusetzen. FluchtmĂśglichkeiten aus der Wand sind nach langen Quergängen oder oberhalb groĂer Dächer oft schwierig.cite-ref-2-3-0[3] Bigwall-Klettern gilt daher als ernsthafteres Unterfangen als das Klettern von Mehrseillängenrouten.
Um in der Wand zu biwakieren, wenn es keine geeigneten FelsvorsprĂźnge oder Bänder gibt, wurden Portaledges entwickelt. Diese sind eine Weiterentwicklung der anfangs eingesetzten Hängematten. Es besteht aus einem mit Stoff bespannten starren Untergestell. Die nicht am KĂśrper getragene AusrĂźstung wird in einem groĂen Sack verstaut, dem sogenannten Haulbag, der bis zu 100 kg wiegen kann. Der Haulbag wird nachgezogen, was mit einem erheblichen Kraftaufwand verbunden ist, vor allem in geneigteren Passagen, wo zum Gewicht des Haulbags auch noch die Reibung am Fels hinzukommt.cite-ref-10-4-0[4]
Klettern im Bigwall-Stil
Bigwall-Klettern geht durch schwieriges technisches Klettern und die Notwendigkeit, Material fßr mehrere Tage mitzunehmen, ßber die Anforderungen normaler Mehrseillängen-Routen hinaus. Es verlangt spezielle Ausrßstung und Techniken. Der grundlegende Ablauf des Kletterns ist wie folgt:cite-ref-02-5-0[5]cite-ref-2-3-1[3]cite-ref-6[6]
⢠Der Vorsteiger klettert vom letzten Standplatz aus eine Seillänge frei und/oder mit technischen Hilfsmitteln, wobei er zu dem normalen Kletterseil ein zweites Seil (das Haul-Seil) hinter sich herzieht. Am Stand angekommen, sichert sich der Vorsteiger mit dem Kletterseil an den Standsicherungen und fixiert dort auch das Kletterseil, nachdem er es straffgezogen hat.
⢠Dann zieht der Vorsteiger das Haul-Seil straff und richtet fĂźr dieses ein Seilzugsystem mit RĂźcklaufsperre ein. AnschlieĂend lĂśst der Nachsteiger den Haulbag vom unteren Stand, so dass dieser frei am Haul-Seil hängt. Während der Nachsteiger am Kletterseil zum oberen Stand jĂźmart und dabei die AusrĂźstung mitnimmt (er/sie âcleant âdie Seillänge), zieht der Vorsteiger den Haulbag zu sich hoch.
⢠Ist der Haulbag oben angekommen, wird er an der Standsicherung fixiert. Wenn der Zweite den Stand erreicht hat, fixiert auch er sich an den Standsicherungen. Dann ordnet das Team die Seile und bereitet die Ausrßstung fßr die nächste Seillänge vor.
Das Vorankommen im Bigwall kann durch die Anwendung der sogenannten Raupentechnik signifikant beschleunigt werden. Dabei klettert der Vorsteiger solo, aber mit Selbstsicherung (Rope Solo) weiter, nachdem er Haul-Seil und Kletterseil des Nachsteigers am oberen Stand fixiert hat. Während der Vorsteiger weiterklettert, cleant der Nachsteiger die letzte Seillänge und zieht dann den Haulbag nach.cite-ref-2-3-3[3]
Abgrenzung Bigwall-Klettern zu Klettern in hohen Wänden
Eine allgemeingĂźltige Definition fĂźr âBigwall-Kletternâ gibt es nicht. Im deutschsprachigen Raum werden Bigwalls nach dem Routencharakter und dem Begehungsstil definiert.cite-ref-2-3-4[3]cite-ref-5-7-0[7] Die englische Bezeichnung âbig wallâ fĂźr âhohe Wandâ greift hier zu kurz. Als âbig wallâ werden im angelsächsischen Raum die GroĂe Zinne genannt, die Marmolata-SĂźdwand und die Westwand des Petit Dru.cite-ref-3-8-0[8] Auch die Ha-He-Verschneidung an der Dreizinkenspitze wird als âbig wallâ bezeichnet.cite-ref-3-8-1[8] Routen in hohen Felswände wĂźrden im Deutschen nur, weil sie hoch sind, nicht als Bigwall bezeichnet werden.cite-ref-5-7-1[7]
AusrĂźstung fĂźr Bigwall-Klettern
Bigwalls erfordern durch Routencharakter und Begehungsstil einen erheblich hÜheren Materialbedarf im Vergleich zu langen Mehrseillängen-Routen.cite-ref-0-1-2[1] Neben normaler Kletterausrßstung wie Klettergurt, Helm, Kletterseil, Ausrßstung zum Standbau und angepasster Kleidung kommen folgende Ausrßstungsgegenstände in Bigwalls zum Einsatz:
⢠viele Karabiner und Expresssets,
⢠mobile Sicherungsmittel wie asymmetrische Klemmkeile und vor allem Cams aller Art,cite-ref-9[9]
⢠Cliffhanger verschiedener GrĂśĂe,
⢠Steigklemmen (Jßmar) fßr den Nachstieg,
⢠Seilrollen, Rßcklaufbremse, um den Haulbag hochzuziehen, und u. U. Material, um einen Flaschenzug zu bauen,cite-ref-10-4-2[4]
⢠Biwakmaterial wie Portaledge, Isomatte, Schlafsack, Kocher mit Topf und Feuerzeug,cite-ref-5-7-3[7]
⢠Wasser und Proviant.
Wichtige Gebiete fĂźr das Bigwall-Klettern
FĂźr die Entwicklung des Bigwall-Kletterns wichtige Gebiete sind:
⢠El Capitan und Half Dome im Yosemite Nationalpark, USA. Dies ist der berßhmteste Bigwall-Treffpunkt der Welt.cite-ref-12-2-3[2]cite-ref-3-8-2[8]
⢠Trango-Towers im Karakorum in Pakistan. Bekannt sind der âNameless Towerâ fĂźr seine SchĂśnheit und die Ostwand bzw. der Ostpfeiler des Great-Trango-Tower als die längsten Bigwall-Klettereien der Welt.cite-ref-10[10]
⢠Mount Asgard und Mount Thor in Baffin Island, Kanada. In den frßhen 1970er Jahren wies der britische Bigwall-Kletterer Doug Scott auf die riesigen KlettermÜglichkeiten auf Baffin Island hin, und Charlie Porter gelang dort der erste Grade-VII Bigwall.cite-ref-12-2-4[2]cite-ref-3-8-3[8]
⢠Torres del Paine im chilenischen Patagonien. Fßr Bigwall-Klettern von britischen und italienischen Bergsteigern in den frßhen 1960er Jahren entdeckt.cite-ref-4-11-0[11]
⢠Cerro Torre und Fitz Roy in Patagonien, Argentinien. Der Cerro Torre ist eines der bekanntesten Ziele fßr Bigwall-Klettern.cite-ref-4-11-1[11]cite-ref-3-8-4[8]
⢠Ulvetanna in Neuschwabenland, Queen Maud Land in der Ostantarktika, Norwegen. Gilt als die âletzte Grenzeâ im Bigwall-Klettern.cite-ref-12-2-5[2]cite-ref-4-11-2[11]cite-ref-12[12]
Neben den oben genannten Gebieten werden noch an vielen anderen hohen Felswänden Bigwalls geklettert. Sie waren jedoch fßr die Entwicklung des Bigwall-Kletterns nicht so bedeutend; dazu gehÜren die Trollwand (Norwegen), Cerro Autana (Venezuela), Naranjo de Bulnes (Spanien), das Tsaratanana-Massiv (Madagaskar), Potrero Chico (Mexiko), Ketil (GrÜnland) sowie Notch Peak und The Streaked Wall (Utah, USA).cite-ref-3-8-5[8]cite-ref-4-11-3[11]cite-ref-13[13]
Gebiete in den Alpen mit bekannten, nicht zu schweren Bigwalls befinden sich z. B. in den Klettergebieten von Arco, des Val di Mello oder des Tessin. Aber auch in den Urner Alpen und im Klettergebiet Verdonschlucht wurden interessante Bigwalls erschlossen.cite-ref-14[14] Kurze Technorouten finden sich z. B. im Maltatal.cite-ref-15[15]
Geschichte des Bigwall-Kletterns
Als Beginn des modernen Bigwall-Klettern wird häufig die Erstbegehung der Regular Route in der Half-Dome-Nordwestwand im Jahr 1957 durch Royal Robbins, Jerry Gallwas und Mike Sherrick gesehen.cite-ref-7-16-0[16] Bei seinem ersten Begehungsversuch im Jahr 1955 gab Robbins nach etwa 150 m auf, nicht wegen der Kletterschwierigkeiten âsondern vielmehr, weil uns die vertikale Weite einschĂźchterteâ.cite-ref-7-16-1[16] Kletterpassagen wie die Robbins-Traverse, Zig-Zag-Risse und das Thank Gods Ledge sind legendär geworden, ebenso wie der Biwakplatz Big Sandy, ein schmales Band, das 550 m Ăźber dem Einstieg liegt.
1958 gelangen Warren Harding, Wayne Merry, George Whitmore und Rich Calderwood die Erstbegehung der Nose am El Capitan.cite-ref-8-17-0[17] Nach insgesamt 47 Klettertagen, 600 Haken und 125 Bohrhaken sowie unter Verwendung von Fixseilen erreichten sie schlieĂlich den Ausstieg. Bei ihrem finalen Durchstieg waren sie 11 Tage ununterbrochen in der Wand. Die Besteigung fand zwar weltweite Anerkennung, war aber wegen des ĂźbermäĂigen Einsatzes von Hilfsmitteln umstritten.cite-ref-7-16-2[16] John Long konstatierte: âNiemand hatte daran gedacht, am Al Cap zu klettern, bevor Harding und Co. begannen, die unteren Seillängen der Nose einzurichten. In den zehn Jahren nach ihrer Erstbegehung wurde diese Route zur besten und bekanntesten Kletterroute der Weltâ.cite-ref-7-16-3[16]
Mit der Erstbegehung der Routen SalathĂŠ (1961) und Northamerican Wall (1964) am El Capitan prägte Robbins nachhaltig die Ethik der ErschlieĂung von Bigwall-Routen. Er propagierte, den Einsatz von Hilfsmitteln auf ein Minimum zu beschränken und natĂźrliche Schwachstellen einer Wand auszunutzen.cite-ref-7-16-4[16] Es ist charakteristisch fĂźr Royal Robbins, dass das Kletter-Team, das neben Robbins aus Tom Frost und Chuck Pratt bestand, bei der Erstbegehung der SalathĂŠ in 300 m HĂśhe beschloss, ihre Hilfsseile, die sie fĂźr einen RĂźckzug hätten nutzen kĂśnnen, zum Wandfuss hinabzuwerfen. Jetzt gab es nur noch den Weg nach oben, ohne Hoffnung auf Bergrettung im Falle von Problemen. âKein neuer Bigwall von der Länge und Schwierigkeit der SalathĂŠ am El Cap wurde jemals in einem Zug ohne Fixseile bewältigtâ, schrieben Steve Roper und Allen Steck im Jahr 1996.cite-ref-18[18] Diese Aussage ist nicht ganz richtig. Robbins erklärte in einem Interview, dass sie in 2½ Tagen bis zum Heart-Ledge kletterten und dann an sechs Fixseilen zum Boden zurĂźckkehrten. Einige Tage später stiegen sie an diesen Fixseilen wieder zum Heart-Ledge auf, von wo aus sie die Begehung fortsetzten, nachdem sie drei der Fixseile die Wand hinabgeworfen hatten.cite-ref-19[19]
Zwei Personen haben das Bigwall-Klettern in den 1970er Jahren am El Capitan vorangetrieben, Charlie Porter und Jim Bridwell, beginnend mit der ersten Rope-Solo-Begehung der New Dawn Wall im Jahr 1972 durch Porter.cite-ref-23-20-0[20] Zu seinen acht zum Teil wegweisenden Erstbegehungen am El Capitan gehĂśren The Shield mit der berĂźhmten Seillänge mit 35 aufeinanderfolgenden Mikro-Haken (Rurps), Mescalito, die durch die Platten rechts der Nose verläuft und fĂźr deren Begehung kein BohrmeiĂel mitgenommen wurde, sowie Excalibur mit seinen vielen Off-Width-Rissen.cite-ref-22-21-0[21] Bridwell war ein Bindeglied zwischen den Kletterern der 1960er Jahre und denen der 1970er Jahre. In den 1970er Jahren war er der âungekrĂśnte KĂśnigâ im Yosemite Valley und brachte das technische Klettern mit spektakulären Erstbegehungen am El Capitan auf eine neue Stufe.cite-ref-13-22-0[22] Dazu gehĂśrten die damals härtesten Routen der Welt, nämlich die Pacific Ocean Wall und Sea of Dreams mit der berĂźchtigten A5-Seillänge mit dem Namen âHook or Bookâ, der ersten sogenannten âWenn du fällst, bist du totâ-Seillänge am El Capitan.cite-ref-13-22-1[22]
Im September 1973 vollendeten Bev Johnson und Sybille Hechtel die erste rein weibliche Begehung eines Bigwalls.cite-ref-8-17-1[17] Sie wählten die Tripple-Direct-Route am El Capitan, eine Routenkombination, die mit der SalathĂŠ beginnt und Ăźber die Muir-Wall zu den Ausstiegslängen der Nose fĂźhrt.cite-ref-7-16-5[16] Der Druck, der auf ihnen lastete, war enorm. Noch nie zuvor hatte ein reines Frauenteam eine Route am El Capitan geklettert. Hechtel erinnerte sich, dass Männer ihr angeboten hatten, sie âhinaufzufĂźhrenâ. Sie sehnte sich aber nach mehr Autonomie. AuĂerdem befĂźrchtete sie, dass die Männer sie unter Druck setzen kĂśnnten, mit ihnen zu schlafen.cite-ref-7-16-6[16] âEin RĂźckzug aus der Wand kommt unter keinen Umständen in Frageâ, erinnert sie sich, wie Bev Johnson sie warnte. âWir werden das nie verwindenâ.cite-ref-7-16-7[16] Als das American Alpine Journal Hechtels Geschichte druckte, entfernten die Redakteure ihren ursprĂźnglichen Titel âWalls Without Ballsâ. Nichtsdestotrotz wurde der Satz legendär - symbolisch fĂźr den Kampf fĂźr weibliche Unabhängigkeit.cite-ref-7-16-8[16]
1975 stieĂen Jim Bridwell, Billy Westbay und John Long in einer Ausgabe des Mountain Magazines auf das Bild von Reinhold Messner und Peter Habeler in Kniebundhosen und roten BergfĂźhrerpullover. Der Artikel handelte von deren zehnstĂźndiger Blitz-Besteigung der Eiger-Nordwand als der grĂśĂten Speed-Besteigung aller Zeiten. âZeit fĂźr uns zu checken und berĂźhmt zu werdenâ sagte Bridwell, nachdem er die Zeitschrift fast ins Feuer geworfen hätte.cite-ref-7-16-9[16] Am darauffolgenden Memorial Day 1975 stiegen Bridwell, Westbay und Long um 4:30 Uhr morgens in die Nose am El Capitan ein, um die erste eintägige Begehung zu versuchen.cite-ref-8-17-2[17] Sie kannten die Route und Bridwell hatte einen Routenplan auf Millimeterpapier ausgearbeitet. Long fĂźhrte die ersten 17 Seillängen und kletterte grĂśĂtenteils frei in den Stoveleg Crags. Um 7:15 Uhr waren sie bereits auf der Boot-Flake und rauchten.cite-ref-7-16-10[16] Westbay Ăźbernahm dann die FĂźhrung und raste hinauf zum Great Roof und kämpfte sich anschlieĂend die senkrechten Piazrisse und Verschneidungen zum Camp 6 hinauf, einem kleinen, dreieckigen Felsvorsprung nur 200 m unterhalb des Ausstiegs. Bridwell Ăźbernahm die FĂźhrung der folgenden Seillängen, die häufig technische Kletterei erfordern. Um 17:25 Uhr, etwa 15 Stunden nach dem Einstieg, erreichten sie den Ausstieg. âNose in a Dayâ, oder NIAD, wurde seitdem hunderte Male von Teams aus aller Welt geklettert. Es war auch nicht die erste Speed-Kletterei im Yosemite, aber NIAD hatte eine letzte psychologische Barriere durchbrochen. Danach dominierte der Gedanke, dass alles mĂśglich ist, wenn man es nur träumt.cite-ref-7-16-11[16]
Im September 1975 gelang Charlie Porter im Alleingang eine neue Route in der riesigen und abgelegenen Nordwand des Nordturms des Mt. Asgard auf Baffin Island.cite-ref-3-8-6[8] Er transportierte Ăźber einen Monat lang Klettermaterial und Proviant Ăźber eine Strecke von 60 km vom AuĂenposten Pangnirtung zum Einstieg der Route.cite-ref-porter-23-0[23] Dann kletterte er alleine neun Tage lang bis zum Gipfel des Nordturms. Dabei sicherte er sich selbst (Rope-Solo) was das Fortkommen verlangsamt und mit einem erheblichen Kraftaufwand verbunden ist. Porter zog sich beim Aufstieg eine schwere FuĂverletzung zu.cite-ref-porter-23-1[23] Nachdem er wieder am WandfuĂ angekommen war, musste er seinen Stiefel aufschneiden, um den geschwollenen FuĂ zu entlasten. Obwohl er seit 10 Tagen nichts gegessen hatte, ging er noch fast 50 km bis zum nächsten Dorf, was eine weitere Woche dauerte.cite-ref-3-8-7[8]cite-ref-porter-23-2[23] âDie grĂśĂte Leistung in Baffin, der Arktis oder wahrscheinlich Ăźberallâ, schrieb Doug Scott Ăźber Porters weltweit erste Grade-VII Route.cite-ref-porter-23-3[23]
Im Sommer 1992 beschlossen der Schweizer Xaver Bongard und die Amerikaner John Middendorf und Ace Kvale (Fotograf), die 1.500 Meter hohe, glatte Ostwand des Ostgipfels des Great-Trango-Tower zu begehen.cite-ref-8-17-3[17]cite-ref-9-24-0[24] Seit der norwegischen Begehung von 1984, die in einer TragĂśdie endete, hatte niemand mehr den Ostgipfel erreicht. Die geplante neue Route war zwar etwas kĂźrzer als die norwegische Route, aber sie war Ăźber die gesamte Länge steil und Ăźberhängend. Sie endet in der 200 m hohen Gipfelpyramide.cite-ref-9-24-1[24] Nach langwierigen und gefährlichen Vorarbeiten verbrachten sie am 13. Juli 1992 ihre erste Nacht in der Wand auf einem von Middendorf entworfenen Portaledge.cite-ref-9-24-2[24] An sicheren Plätzen errichteten sie in der senkrechten Wand Lager zum Biwakieren. Von dort aus trieben sie die Route in schwerster Kletterei voran und versicherten sie mit Fixseilen bis sie einen neuen, sicheren Lagerplatz einrichten konnten. Dann wurde alles Material in das neue Lager transportiert. AuĂerdem mussten sie solange das Wasser rationieren bis sie die Schneeflecken im oberen Teil der Wand erreichten. Bei der Kletterei gab es keine Erholungsphasen. Ein Teil der Strategie des Bigwall-Kletterns in der HĂśhe besteht darin, ein gutes Tempo zu halten und sich den Herausforderungen zu stellen, wenn sie auftauchen. âMan hat nicht viel Zeit, um Angst zu bekommenâ, erklärte Middendorf.cite-ref-9-24-3[24] Am 25. Juli wurden sie drei Tage durch einen schweren Sturm aufgehalten, den sie auf ihrem schwankenden Portaledge abwarten mussten. Bongard und Middendorf erreichten den Gipfel am 28. Juli 1992.cite-ref-9-24-4[24] Sie fanden am Gipfel einen alten Haken der bewies, dass die Norweger 1984 auch den Ostgipfel des Great-Trango-Towers erreicht hatten, bevor sie beim Abstieg verunglĂźckten. Bongard und Middendorf sind die ersten Kletterer, die lebend vom Ostgipfel zurĂźckgekehrten. Middendorf erklärte, dass sie beiden bei der Erstbegehung viel SpaĂ hatten. âAn einer steilen Wand gibt es viel Gelegenheit zum Herumalbern. Wir waren beide ziemlich stolz darauf, uns gegenseitig unsere Leistung im Vorstieg zu zeigen, wenn der andere das Material aus der Seillänge einsammelte. Aber vor allem hatten wir das Ziel, in der Wand so wenig Spuren als mĂśglich zu hinterlassen und so effizient wie mĂśglich zu kletternâ.cite-ref-9-24-5[24] Mit der Ostwand des Great-Trango-Towers war eine der hĂśchsten, senkrechten Felswände der Welt erstbegangen worden und Bigwall-Klettern erreichte HĂśhen um die 6200 m.
SchlieĂlich, im Jahr 2001, verbanden Dean Potter und Timmy OâNeil in 23 Stunden und 45 Minuten die Bigwall-routen Southface am Mount Watkins, Regular NW-Face am Half Dome und The Nose am El Capitan. Dieser Link-up ging als Yosemite Triple Crown in die Klettergeschichte ein.cite-ref-25[25]
Schwierigkeitsbewertung von Bigwall-Routen
Die Bewertung der Schwierigkeit einer Bigwal-Kletterei basiert auf mehreren Schwierigkeitsskalen. Gesondert bewertet werden fĂźr eine Route die klettertechnischen Schwierigkeit, die Schwierigkeit der technischen Fortbewegung sowie die âLeistungsbereitschaftâ (engl. Committment).
Die UIAA-Skala
Der Schwierigkeit der Freikletterstellen werden nach der UIAA Skala (von I bis XII) bzw. einer äquivalenten Skala (siehe Schwierigkeitsskala Klettern) angegeben.cite-ref-6-26-0[26]
Die A-Skala
Der Schwierigkeit der technischen Kletterei ist in der A-Skala angegeben (von A1 bis A5) (siehe Schwierigkeitsskala Technisches Klettern). Im sogenannten New Wave Aid Rating des American Alpine Club wurden Zwischenwerte eingefĂźgt.cite-ref-6-26-1[26] Ben Lepesant und Thomas Wanner haben diese Skala (mit Humor) Ăźbersetzt und an die Besonderheiten der Bigwall-Kletterns angepasst.cite-ref-2-3-6[3]cite-ref-27[27]
| | Beschreibung von Ben Lepesant und Thomas Wanner |
|---|---|
| A0 | Technisches Vorwärtsbewegen an fixen Bohrhaken. |
| A1 | Nur solide SicherungsmĂśglichkeiten, guter Fels. |
| A1+ | Das Gleiche in weniger angenehm, z. B. Riss in enger Verschneidung, Dach. |
| A2 | Zwischen guten Sicherungen kurze Passagen an weniger soliden Placements. |
| A2+ | Die schwierigen Passagen sind zwar gut abgesichert, aber tricky. |
| A3 | Längere Passagen an schlechten Placements und/oder zweifelhaftem Fels. Gutes Sturzgelände. |
| A4 | Nur sehr vereinzelt gute Placements und schlechte Landezonen. |
| A5 | Lange Seillänge ohne gute Placements. Wer stßrzt und ßberlebt, wertet die Länge ab auf A4+, deshalb: keinesfalls stßrzen |
Die C-Skala
Wird der Buchstabe âAâder A-Skala durch âCâ ersetzt, bezieht sich die Bewertung auf âsauberesâ Klettern. C steht fĂźr âcleanâ. Die Route wird ohne Hammer begangen, d. h. es werden nur mobile Sicherungsmittel eingesetzt.cite-ref-6-26-2[26] Als Ergänzung zu der Clean-Skala wird häufig der Buchstabe F hinzugefĂźgt. Dieser besagt, dass in der Route fixe Sicherungsmittel vorhanden sind wie Haken, fixe Klemmkeile oder Copperheads.cite-ref-2-3-7[3]
Die F-Skala
Andy Kirkpatrick hat zusätzlich die nicht ganz ernst gemeinte âFearometerâ-Skala vorgeschlagen.cite-ref-2-3-8[3]
| | Beschreibung |
|---|---|
| F1 | Keine Angst |
| F2 | Manchmal Angst |
| F3 | Immer Angst |
| F4 | Der Sicherer hat auch Angst |
Bewertung des notwendigen Aufwands
In die Bewertung des notwendigen Aufwands, um eine Route zu begehen, flieĂen deren Länge, Schwierigkeit und Kontinuität ein, sowie die Abgeschiedenheit des Berges und die Länge des Zustiegs. Dieses amerikanische National Climbing Classification System wird als âCommitment Gradeâ bezeichnet, d. h. es wertet die Leistungsbereitschaft, die ein durchschnittliches Kletterteam fĂźr die Begehung einer Route zeigen muss.cite-ref-6-26-3[26] Um Verwechslungen mit der UIAA-Kletterskala zu vermeiden, wird meist das Wort âGradeâ vor die Schwierigkeit gesetzt. Bigwall-Klettern beginnt mit Grade IV.cite-ref-2-3-9[3]
| | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| Grade IV | Lange Tagestour, die meisten Längen werden frei geklettert, einige technische Stellen | El Capitan, West Face |
| Grade V | Kurzer Bigwall mit maximal ein bis zwei Biwaks, häufig sind Stellen technisch zu klettern | Half Dome, NW-Face |
| Grade VI | Bigwall von zwei bis sieben Tagen mit viele technisch anspruchsvolle Seillängen | El Capitan, Mescalito |
| Grade VII | Extremer Bigwall mit Ăźber sieben Biwaks in abgelegener Gegend und mit langem Zustieg | Mt. Asgard, Baffin Island |
Freie Begehungen von Bigwall-Routen
âFreie Begehungâ bedeutet, dass beim Klettern keine kĂźnstlichen Hilfsmittel zur Fortbewegung benutzt werden. Gesichert wird Ăźber Sicherungspunkte, die sich schon in der Wand befinden wie Felshaken oder mit mobiles Sicherungsmitteln wie Klemmkeile und Friends. Ab den späten 1980er Jahren gelange es, groĂe Bigwall-Routen vollständig frei zu klettern und neue, freie Routen zu schaffen.
⢠1988 kletterten Todd Skinner und Paul Piana erstmals die SalathÊ am El Capitan frei.cite-ref-11-28-0[28]
⢠1988 wiederholten Wolfgang Gßllich und Kurt Albert die Slowenenroute (5.11d) am Nameless Tower ohne technische Hilfsmittel.
⢠1989 erĂśffneten Wolfgang GĂźllich und Kurt Albert am SĂźdpfeiler des Nameless Tower die Route Eternal Flame (IXâ, UIAA; 22 Seillängen. Mit ein paar technisch gekletterten Passagen galt sie lange Zeit als schwierigste Kletterroute Ăźber 5000 Meter.cite-ref-point31-29-0[29] 2009 wurde die Route von Franz Hinterbrandner, Mario Walder, Alexander und Thomas Huber erstmals frei geklettert.cite-ref-11-28-1[28] 2022 waren auch Barbara Zangerl und Jacopo Larcher mit einer freien Begehung in nur sechs Tagen erfolgreich, wobei beide die Route ohne Sturz vorstiegen.cite-ref-30[30]
⢠1991 erreichte ein FĂźnferteam den Gipfel des Torre Central de Paine durch dessen kompakte Ostwand und nannte ihre Route Riders on the Storm. Kurt Albert und Bernd Arnold erreichten den Gipfel am 03/01/1991, Norbert Bätz, Peter Dittrich und Wolfgang GĂźllich am 27/01/1991.cite-ref-122-31-0[31] Die 1300 Meter lange Route gilt als ein âKronjuwel âdes Kletterns in Patagonien. 2016, gelang Ines Papert, Mayan Smith-Gobat und Thomas Senf in 15 Tagen die vermutlich fĂźnfte Begehung der Route. Obwohl noch einige Abschnitte technisch geklettert wurden, kamen sie, auch durch frei kletterbare neue Routenvarianten, der begehrten ersten freien Begehung einen Schritt näher.cite-ref-122-31-1[31] Obwohl fast jährlich Freikletter-Versuche der Route unternommen wurden, fehlt bis Januar 2024 der Erfolg.cite-ref-32[32]
⢠1998 kletterten Thomas und Alex Huber in weniger als 16 Stunden am El Capitan erst El Nino (5.13c, 29 Seillängen) dann Freerider (5.12d, 38 Seillängen).cite-ref-11-28-4[28]
⢠2001 kletterte Alex Huber am El Capitan El Corazon (5.13b, 35 Seillängen). Tommy Caldwell und Beth Rodden gelang die zweite freie Begehung erst 2007.cite-ref-11-28-5[28]
⢠2012 kletterten David Lama und Peter Ortner am Cerro Torre die Compressor Route von Cesare Maestri frei (5.13), eine Begehung, die wegen der Begleitumstände des Red Bull Sponsorships heftig kritisiert wurde. Seit der VerÜffentlichung des Films der freien Begehung der Compressor Route ist die Begehung aber als ein Freikletter-Meilenstein und Meisterstßck von Lama anerkannt.cite-ref-33[33] Thomas und Alex Huber klettern am Mount Asgard die 1996 technisch erstbegangene Route Bavarian Diretissima frei und nannten sie The Bavarian/Belgariran (5.13), da ein Jahr zuvor ein Belgisches Team die Route bis auf eine Seillänge frei klettern konnte.cite-ref-11-28-6[28]
⢠2015 gelang schlieĂlich Tommy Caldwell und Kevin Jorgeson die freie Begehung der Dawn Wall (5.14d) am El Capitan, die derzeit (Stand 2024) wohl schwierigste frei Bigwall-Route der Welt.cite-ref-34[34]
Literatur
⢠John Long, John Middendorf: How to Climb: Big Walls. Chockstone Pr Inc, 1994, ISBN 978-0-934641-63-0.
⢠Jared Ogden: Big Wall Climbing: Elite Technique. Mountaineers Books, 2005, ISBN 978-0-89886-748-0, S. 1.
⢠Galen A. Rowel (Hrsg.): The vertical World of Yosemite. Wilderness Press, Berkley.
Weblinks
Commons
: Bigwall-Klettern
â Sammlung von Bildern und Videos
⢠John Middendorfâs bigwalls.net Bigwall Site (englisch)
⢠Rex Pieperâs bigwall.com Bigwall Site (englisch)
⢠Dr. Pitons Big Wall Checklist (englisch)
Einzelnachweise
cite-note-0-11. â Mark Synnott: Everything You Need to Know for Your First Big Wall. In: Climbing. 23. Februar 2022, abgerufen am 24. Januar 2024 (englisch).
cite-note-12-22. â Andrew Bisharat: What Is Big-Wall Climbing? In: National Geographic. 20. Dezember 2017, abgerufen am 24. Januar 2024 (englisch).
cite-note-2-33. â Ben Lepesant, Thomas Wanner: How to Bigwall (1/3): Planung & Material. In: bergundsteigen. 28. September 2022, abgerufen am 24. Januar 2024.
cite-note-10-44. â Ben Lepesant, Thomas Wanner: How to Bigwall (2/3): Richtig Haulen. In: bergundsteigen. Abgerufen am 27. Januar 2024.
cite-note-02-55. â Mark Synnott: Everything You Need to Know for Your First Big Wall. In: Climbing. 23. Februar 2022, abgerufen am 24. Januar 2024 (englisch).
cite-note-66. â John Middendorf: Advanced Wallcraft. In: bigwalls.net. Abgerufen am 26. Januar 2024 (englisch).
cite-note-5-77. â Fritz Miller: Big Wall Light. In: Bergfreunde.de. 21. August 2019, abgerufen am 24. Januar 2024 (deutsch).
cite-note-3-88. â John Middendorf: Mechanical Advantage. In: bigwalls.net. Abgerufen am 24. Januar 2024 (englisch, Der Artikel wurde redaktionell Ăźberarbeitet und 1999 in Ascent verĂśffentlicht.).
cite-note-99. â Fritz Miller: Die besten Klemmgeräte fĂźrs Felsklettern. In: Bergfreunde.de. 29. Mai 2017, abgerufen am 27. Januar 2024.
cite-note-1010. â James Lucas: Great Trango Tower: The Biggest Big Wall. In: Climbing. 18. August 2016, abgerufen am 24. Januar 2024 (englisch).
cite-note-4-1111. â Ogden, Jared: Big Wall Climbing: Elite Technique. 1. Auflage. Mountaineers Books, 2005, ISBN 978-0-89886-748-0, S. 11â16.
cite-note-1212. â IVAR ERIK TOLLEFSEN: IVAR ERIK TOLLEFSEN On the North .. West Wall of Ulvetanna. In: alpinejournal.org.uk. 1997, abgerufen am 29. Januar 2024 (englisch).
cite-note-1313. â Tarquin Cooper: 7 epic big walls to climb. In: redbull.com. 2. August 2016, abgerufen am 24. Januar 2024 (englisch).
cite-note-1414. â Ben Lepesant, Thomas Wanner: How to Bigwall (3/3): How to Aid climb!? In: bergundsteigen. Abgerufen am 24. Januar 2024.
cite-note-1515. â Neue Technoroute im Maltatal an der Lackenkopfwand. In: maltatal.rocks. Abgerufen am 24. Januar 2024.
cite-note-7-1616. â The 25 Greatest Moments in Yosemite Climbing History. In: outsideonline.com. 1. Juni 2016, abgerufen am 26. Januar 2024 (englisch).
cite-note-8-1717. â A Brief, Biased History of Big Wall Climbing. In: planetmountaim.com. Abgerufen am 24. Januar 2024 (englisch).
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cite-note-22-2121. â Alpinist Magazine: 76 Visions of Charlie Porter. Eine Einleitung und 6 Artikel. In: Alpinist. 21. Juli 2014, abgerufen am 3. Dezember 2023 (englisch).
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cite-note-2727. â John Middendorf: Aid Ratings. In: bigwalls.net. Abgerufen am 26. Januar 2024 (englisch).
cite-note-11-2828. â 100 Years of Big-Wall Free Climbing. In: Gripped Magazine. 4. Januar 2015, abgerufen am 28. Januar 2024 (englisch).
cite-note-point31-2929. â Pointdexter, Joseph: Zwischen Himmel und Erde. Die 50 hĂśchsten Gipfel. KĂśnemann, KĂśln 1999, ISBN 3-8290-3561-6, S. 31
cite-note-3030. â Babsi Zangerl und Jacopo Larcher wiederholen Eternal Flame (650m, 7c+) am Trango Tower. In: Lacrux Klettermagazin. 26. Juli 2022, abgerufen am 28. Januar 2024.
cite-note-122-3131. â Riders on the Storm, Central Tower East Face, Torres del Paine, Patagonia. In: planetmountain.com. Abgerufen am 29. Januar 2024 (englisch).
cite-note-3232. â Angela Benavides: Torres del Paine: New Attempt to Free Climb 'Riders on the Storm'. In: Explorersweb. 16. Januar 2024, abgerufen am 29. Januar 2024 (englisch).
cite-note-3333. â David Lama, Cerro Torre and the Compressor route. In: planetmountain.com. 19. Mai 2014, abgerufen am 29. Januar 2024 (englisch).
cite-note-3434. â The Dawn Wall â die schwerste Wand der Welt. In: Deutscher Alpenverein e. V. (DAV). 16. Januar 2015, abgerufen am 29. Januar 2024.